Ein Stück Paris am schiefen Turm

Die Premiere der "Freilichtbühne am schiefen Turm" ist geglückt. Mit "Der Glöckner von Notre Dame" holte die Theatergruppe ein Stück Paris aus dem Jahr 1482 in die Eifelstadt.

Der Blick von Helmut Mattern ist im Laufe des vergangenen freitags immer wieder gen Himmel gegangen. Als Unwetter über die Region zogen, wurde es nicht nur ihm mulmig. Die Gesichtszüge des Vorsitzenden der "Freilichtbühne am schiefen Turm" und des Regisseurs der aktuellen Produktion »Der Glöckner von Notre Dame« entspannten sich allerdings umso mehr, je näher die Premiere des Klassikers nach Victor Hugo rückte, denn Petrus hatte ein Herz für die Escher. Mattern hatte mit dem Chor "TonArt" aus Hambuch auch eine externe Gruppe in die Jubiläumsproduktion des Theatervereins, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, eingebunden. "Es war wie ein Puzzle. Erst kurz vor der Premiere haben wir alle Teile zusammengefügt und das Stück zusammen geprobt. Und das hat gut geklappt", fiel das Fazit von Mattern sehr positiv aus. Eine Einschätzung, die auch das Premierenpublikum teilte. Dass die Schauspieler in der Pause nicht in der Garderobe verschwinden, sondern sich unters Publikum mischen, ist auch eine gute Tradition, die das Escher Theater auszeichnet.

Weitere Aufführungen sind am 19., 20. 26. und 27. Juli, jeweils 20 Uhr.

Karten unter: www.theater-kaisersesch.de.

Fotos: Pauly

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