Berufsinfo aus erster Hand

Kaisersesch. Welchen beruflichen Weg soll ich nach der Schule einschlagen? Eine Frage, der sich Jugendliche früher oder später stellen müssen.

Verfasst von Wochenspiegel 

Im Rahmen einer "Ausbildungsmesse plus" in der Realschule plus und Fachoberschule Kaisersesch konnten die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Einstieg in das Berufsleben aus erster Hand bekommen.

Nach drei Stunden zieht Anja Schmitz, Pflegedienstleiterin in einer Senioreneinrichtung, ein erstes Fazit. "Die Schülerinnen und Schüler sind interessiert, aber zurückhaltend", so die ehemalige Kaisersescher Realschülerin, die zusammen mit anderen Ehemaligen Rede und Antwort steht. "Viele wissen aber noch nicht, was sie machen sollen", fasst Anja schmitz ihre Eindrücke zusammen. Und Philipp Schaden hatte zum Beginn das Gefühl, dass seine Polizeiuniform die Jugendlichen etwas verunsicherte. Das Interesse am Beruf des Polizisten nahm so erst einmal langsam Fahrt auf.

Die Ehemaligen aus der Abteilung Handwerk waren indes enttäuscht. Matthias Wagner von Thias-Elektronik und Matthias Süß von der Schreinerei Rieger hatten sich mehr Resonanz erhofft. "Wir haben zwar gute Jahrespraktikanten, aber die gehen weiter zur Schule. Wir wollten hier zeigen, dass man auch mit dem früheren Haupt- oder dem Realschulabschluss der Weg in die Selbstständigkeit geschafft werden kann", sagt Wagner.

Ein Mehr an Bewerbern erhofft sich auch Werner Knechtges, Ausbildungsleiter bei der Bundeswehr am Fliegerhorst in Büchel. Hier werden in jedem Jahr 24 Flugzeuggerätemechaniker und zwölf Elektroniker ausgebildet. "Wir haben Bewerbungen aus ganz Deutschland, aber andere Firmen suchen auch und leider sind nicht alle Bewerber qualifiziert", erzählt der Ausbildungsexperte, der die Vorzüge in Büchel noch einmal herausstellt. "Wir sind zwar bei der Bundeswehr, bilden aber für einen zivilen Beruf aus. Wir kümmern uns vom ersten bis zum letzten Tag der Ausbildung um unsere Schützlinge, die letztlich eine Lehrwerkstatt durchlaufen."

Insgesamt konnten sich die Acht- bis Zehntklässler an 19 Infoständen von Handwerkern und Dienstleistern informieren. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit an individuellen Bewerbertrainings und Workshops zu Berufen teilzunehmen. "Uns war es wichtig, persönliche Begegnungen zu ermöglichen. Und ich denke, dass wir eine gesunde Mischung angeboten haben", zog Schulleiter Hans-Jürgen Schmitz eine zufriedene Bilanz der Ausbildungsmesse.

Bildinformation: Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichten im Rahmen der "Ausbildungsmesse plus" von ihren beruflichen Erfahrungen Fotos: Pauly

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